Fruchtbarkeit erhöhen – wie fördere ich eine Schwangerschaft?

Der Wunsch, eigenes Leben zu gebären und heranzuziehen, ist in vielen Frauen vorhanden. Doch was in jungen Jahren noch relativ leicht gelingt, wird später immer schwieriger. Die Fruchtbarkeit des Körpers nimmt ab, zusätzlich wirken stressende Faktoren belastend und hemmen die Gebärfähigkeit zusätzlich. Falls Sie jedoch den Kinderwunsch in die Tat umsetzen möchten, können Sie Ihren Körper unterstützen. Nachfolgend zeigen wir Ihnen Wege auf, wie Sie Ihre Fruchtbarkeit erhöhen und Ihren Wunsch zur Realität wandeln können. Voraussetzung ist natürlich, dass bei Ihnen keine körperlichen Einschränkungen hinsichtlich der Gebärfähigkeit vorliegen. Dies sollten Sie vorab ärztlich abklären lassen.

Die Lebensweise unterstützt die Schwangerschaft

Gerade wenn Sie in der Vergangenheit schon mehrfach versucht haben, schwanger zu werden, könnte es sein, dass Sie sich unbewusst unter Druck setzen. Viele Paare versuchen ihr Sexualleben anhand des Eisprungs auszuleben, halten sich an feste Termine und verzweifeln, wenn das Ergebnis wieder einmal negativ ausfällt. Ihre erste Tat ist nun, diese Gedanken weit von sich zu schieben und schlichtweg wieder zu leben. Umso mehr Sie sich unter Druck setzen, desto größer wird Ihre seelische Verzweiflung, die durchaus eine Schwangerschaft verhindern kann.

Zudem ist es ratsam, dass Sie Ihre Lebensweise ändern. Achten Sie auf Freiräume für sich, beginnen Sie wieder die gemeinsame Zeit mit Ihrem Partner zu genießen. Treiben Sie Sport – ein fitter, gekräftigter Körper ist fruchtbarer, als ein untrainierter. Sie brauchen nicht unbedingt ins Fitnessstudio gehen. Häufig genügt es bereits, wenn Sie tägliche Spaziergänge einplanen oder das Joggen und Radfahren in Ihr Tagespensum einschieben. Oftmals ist es sinnvoll, wenn Sie als Paar gemeinsam Sport treiben. Nicht nur kräftigen Sie beide Ihre Körper, sondern entspannen Sie sich während der Bewegung zusammen.

Ein weiterer, überaus wichtiger Punkt ist die Ernährung. Eine gesunde, abwechslungsreiche und vitaminreiche Ernährung fördert die Fruchtbarkeit ungemein, denn sie schenkt Ihrem Körper alle Nährstoffe, die er benötigt. Ein Geheimtipp zur Förderung der Fruchtbarkeit sind Äpfel. Essen Sie jeden Tag einen Apfel und mit etwas Glück, reift in Ihrem Unterleib bald schon ein neues Leben heran. Zudem ist es ratsam, dass Sie Ihrem Körper Folsäure zuführen. Ein häufig geäußerter Irrtum ist, dass Frauen erst während der Schwangerschaft ein Plus an Folsäure benötigen. Jedoch erfordert die Ausbildung der Schwangerschaft Folsäure, sodass Sie gut damit geraten sind, spezielle Präparate in der Zeit des „Trainings“ einzunehmen.

© CandyBox Images - Fotolia.com
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Allgemein können Sie Ihre Fruchtbarkeit also recht leicht selbstständig erhöhen. Das bedeutet:

  • Stress vermeiden – Stress beeinträchtigt die Psyche
  • Druck herausnehmen – setzen Sie sich nicht mit den Kinderwunsch unter Druck
  • Gesunde Ernährung – die abwechslungsreiche Ernährung verleiht Ihrem Körper Kraft
  • Sport treiben – Bewegung hält Sie und Ihren Körper fit, steigert die Fruchtbarkeit
  • Äpfel essen – gelten wie Feigen, Mangos und Karotten zu den fördernden Lebensmitteln
  • Folsäure und Multivitaminpräparate einnehmen – Folsäure ist bereits bei der Zeugung wichtig, unterstützen Sie doch Ihren Körper.

Nachteilige Einflüsse vermeiden

Selbst wenn Sie Ihre Ernährung ändern und Ihren Körper aktiv unterstützen, können Sie die Fruchtbarkeit unbewusst weiterhin schwächen.

So kann es bereits sein, dass Sie Ihre Speisen mit Kräutern zubereiten, die dem Kinderwunsch entgegenstehen. Vielleicht nehmen Sie zur Beruhigung Johanniskraut oder essen gerne Ingwer? Beide Pflanzen stehen im Verdacht, eine negative Wirkung auf die Fortpflanzungsfähigkeit zu besitzen. Dasselbe gilt für

  • Safran
  • Aloe vera
  • Zimt

Übrigens sollten nicht nur Sie auf diese Pflanzen und Kräuter verzichten, auch die Zeugungsfähigkeit Ihres Partners kann durch Johanniskraut eingeschränkt werden. Muss ein solches Präparat eingenommen werden, empfiehlt es sich, zusätzlich Selen, Zink und die Vitamine B 12, E und C einzunehmen.

Ein weiteres Problem ist, dass eigentlich gesunde Lebensmittel mit Schadstoffen versetzt sind. Möchten Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun und nehmen Sie häufig Omega-3-Fettsäuren auf, sollten Sie auf die Herkunft der Produkte achten. Insbesondere Thunfisch und Lachs können Spuren von Quecksilber beinhalten, die der Schwangerschaft entgegenstehen.

Teilweise wird zu einer Entschlackung, beziehungsweise dem Heilfasten geraten. Beide Möglichkeiten kommen auch für Sie in Betracht, denn durch das Fasten und den während des Fastens erhöhten Flüssigkeitskonsum scheidet Ihr Körper Schadstoffe in großen Mengen aus. Selbst, wenn das Heilfasten nicht zu der raschen Schwangerschaft führt, wird Ihr Organismus Ihnen die Entschlackung danken.

Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Werden Sie trotz einer umgestellten Lebensweise und Ernährung nicht schwanger oder leiden Sie bereits an depressiven Verstimmungen, sollten Sie professionelle Hilfe nutzen. Damit ist nicht unbedingt eine Kinderwunschklinik gemeint, stattdessen könnte eine Partnertherapie helfen. Über die Therapie nehmen Sie Druck von sich und Ihrem Partner und suchen gemeinsam unter Anleitung nach Wegen, ohne Stress den Kinderwunsch umzusetzen. Vielfach zeigen die Therapien, dass sich Paare unbewusst gegen die Schwangerschaft sträuben und die Psyche eine Schwangerschaft verhindert.

 

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