Donnerstag, November 15, 2018

Alternatives

Alternative Heilmethoden stellen in vielen Fällen eine wertvolle Ergänzung zur Schulmedizin dar. Krankheiten lassen sich mit der Alternativmedizin gar heilen oder die Beschwerden des Patienten lindern. Auch wenn nur wenige dieser Behandlungsmethoden von den Krankenkassen übernommen werden, setzen immer mehr Menschen auf natürliche Naturheilverfahren, Homöopathie und Akupunktur. Diese Behandlungen verbessern nicht nur ihr Wohlbefinden, sie tragen auch präventiv zu einer guten Gesundheit bei.

Was sind alternative Heilmethoden?

Unter der Alternativmedizin werden Heilmethoden zusammengefasst, die als Ergänzung oder Alternative zur klassischen Schulmedizin betrachtet werden. Sie grenzen sich von den allgemeinen medizinischen Verfahren insofern ab, dass viele der Methoden nicht ausreichend wissenschaftlich fundiert sind. Nichtsdestotrotz konnten bereits viele Krankheiten und Leiden mithilfe von alternativen Verfahren geheilt oder gelindert werden.

Zu den alternativen Behandlungen gehören unter anderem Körper-und Entspannungstherapien, Naturheilverfahren, Osteopathie, Homöopathie, Akupunktur und traditionelle chinesische Heilmethoden.

Wie wirken alternative Heilmethoden?

Die meisten Behandlungsmethoden der Alternativmedizin berufen sich auf die Selbstheilungskräfte des Körpers. Um diese aktivieren zu können, ist es wichtig, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Leidet der Organismus, wirkt sich dies auf das seelische Wohlbefinden aus. Gleichermaßen kann ein seelisches Leiden verantwortlich für eine Vielzahl an Erkrankungen sein. Wer mit sich selbst im Einklang ist und sich ausgeglichen fühlt, mindert das Risiko zu erkranken. Damit setzen alternative Heilmethoden zudem auf präventive Maßnahmen.

Vor allem das Naturheilverfahren macht sich die Heilungskräfte der Natur zunutze. Pflanzliche Mittel stellen damit eine schonendere und besser verträglichere Alternative zu chemisch hergestellten Medikamenten dar. Ein wesentlicher Bestandteil des Naturheilverfahrens ist die Bachblütentherapie. Der Mediziner Dr. Edward Bach entwickelte eine Vielzahl an Essenzen, denen eine heilende Wirkungsweise nachgesagt wirkt. Ihre Wirkung entfaltet sich vor allem auf geistiger Ebene, womit sich mit Bachblüten vor allem psychische Leiden wie Angstzustände, Panikattacken und Schlafstörungen behandeln lassen.

Weit verbreitet ist die Akupunktur, welche bereits vor tausend Jahren in China praktiziert wurde. Feine Nadeln werden an bestimmten Zonen im Körper platziert, um den Energiefluss anzuregen und den Körper zur Selbstheilung zu bewegen.

Homöopathie

Die Homöopathie befasst sich mit natürlichen Wirkstoffen, die aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Mitteln gewonnen werden. Die Wirkungsweise dieser alternativen Medizin ist individuell, was bedeutet, dass eine Substanz speziell für eine Person dosiert werden muss. Heilpraktiker können herausfinden, welche Dosierung für den Patienten angemessen ist.

Die Homöopathie ist in der Lage, Schmerzzustände zu lindern und Krankheiten zu heilen. In der Rheumatologie beispielsweise setzen Betroffene vermehrt auf die alternative oder zusätzliche Einnahme von pflanzlichen Mitteln zur Linderung ihrer Schmerzen. Auch Allergien und Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Psoriasis konnten, vor allem bei einer leichten Ausprägung, mit homöopathischen Behandlungsmethoden nahezu geheilt werden. Asthmatiker berichten zudem, sich nach einer regelmäßigen Einnahme von homöopathischen Mitteln eine deutliche Besserung gezeigt hat.

Yoga und Meditation – geistige Heilung

Eine häufig unterschätze Ursache für den Ausbruch von Krankheiten oder die Entstehung von Symptomen ist die seelische Verfassung einer Person. Psychische Leiden wie Stress, Unzufriedenheit, innere Unruhe oder Angst können einen großen Einfluss auf die Gesundheit haben.

Yoga und Meditation werden vor allem zur Vorsorge angewandt. Ziel ist es, Körper und Geist in ein Gleichgewicht zu bringen und die innere Balance wiederherzustellen. Anwender sollen damit zur Ruhe kommen, Stress und negative Gefühle bekämpfen und für den Alltag gefestigt werden.

Nicht zu unterschätzen sind zudem die körperlichen Aspekte des Yogas. Die Übungen wirken nicht nur auf das seelische Wohlbefinden und den Energiefluss, sondern auf den gesamten Bewegungsapparat. Die Muskulatur wird gefestigt und gedehnt, womit Verspannungen vorgebeugt werden. Die langsamen, bewussten und vor allem kontrollierten Bewegungen sind zudem schonend für die Gelenke. Yoga kommt häufig bei psychischen Erkrankungen, zur Schwangerschaftsrückbildung wie auch bei der Gewichtsreduktion zum Einsatz.

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