Donnerstag, November 15, 2018

Behandlung

Die medizinische Behandlung ist die Tätigkeit eines Arztes oder eines Therapeuten, die darauf abzielt, eine Erkrankung oder einen Schmerzzustand zu behandeln. Der Begriff umfasst auch alle Maßnahmen zur Früherkennung oder zur Verhütung von Krankheiten. Im Vordergrund steht dabei, das Leiden des Patienten zu lindern. Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, die abhängig von den Symptomen und der Erkrankung zum Einsatz kommen.

Was ist eine medizinische Behandlung genau?

Von einer medizinischen oder ärztlichen Behandlung ist die Rede, wenn ein Arzt Maßnahmen ergreift, die der Behandlung von Krankheiten, deren Früherkennung oder Verhütung dienen. Darunter fallen nicht nur direkte Tätigkeiten des Mediziners, sondern beispielsweise auch das Überweisen an einen Facharzt oder an ein Röntgenlabor zur weiteren Diagnostik. Auch das Verordnen von Medikamenten und Heilmitteln umfasst die medizinische Behandlung.

Die meisten Behandlungsmaßnahmen werden in Deutschland von den Krankenkassen übernommen, in manchen Fällen muss der Patient jedoch eine Zuzahlung leisten. Die Leistungen für gesetzlich versicherte Personen sind im Sozialgesetzbuch festgelegt und gelten für alle Patienten gleichermaßen.

Welche medizinischen Behandlungen gibt es?

Es gibt eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten innerhalb der einzelnen Fachgebiete. In der Unfallchirurgie kommen beispielsweise Maßnahmen und Operationen zum Einsatz, die der Behandlung der Unfallfolgen dienen. Dazu gehört auch die Nachsorge der Verletzung, wie die Kontrolle der Wundheilung und das Anordnen medizinischer Hilfsmittel. Im Folgenden stellen wir einige der am häufigsten zum Einsatz kommenden medizinischen Behandlungen vor:

·      Früherkennung

 Die Früherkennung ist ein wichtiger Teil der Prävention. Sie zielt darauf ab, Krankheiten möglichst früh erkennen und behandeln zu können. Bereits bei ungeborenen Kindern werden Präventionsmaßnahmen verordnet, um mögliche Fehlentwicklungen aufzeigen zu können. Bei Erwachsenen werden auf Wunsch ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung und zur Prävention von Nieren- sowie Herzkreislauferkrankungen gemacht.

·      Schutzimpfungen

Auch Schutzimpfungen gehören zu den medizinischen Behandlungen, da sie der Verhütung von Erkrankungen dienen. Die meisten Impfungen werden bereits im Kindesalter durchgeführt, wie beispielsweise Poliomyelitis, Masern, Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten. Zu den Standardimpfungen für Erwachsene gehört vor allem das Auffrischen von Tetanus und Diphterie. Bei älteren Personen empfehlen sich zudem Schutzimpfungen gegen Influenza. Abhängig vom Urlaubsziel müssen Reisende vor ihrem Urlaub entsprechende Impfungen nachweisen können.

·      Rehabilitation

Nach einer Erkrankung oder einem Unfall kann es zu Folgeerscheinungen kommen, welche die Gesellschaftsfähigkeit einer Person beeinträchtigen und ihren Alltag stark einschränken. Die Rehabilitation soll fehlende oder beeinträchtigte körperliche oder organische Funktion wiederherstellen. Es kann sich dabei sowohl um körperliche Leiden, wie auch um psychische Beeinträchtigungen handeln.

·      Operationen

Eine Operation ist ein Eingriff im oder am Körper einer Person. Sie dient sowohl der Behandlung wie auch der Diagnostik von Krankheiten, beispielsweise durch die Entnahme und Untersuchung von Gewebe. Operationen werden häufig von Chirurgen durchgeführt, sie können jedoch auch bei Gynäkologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzten, Hautärzten, Urologen und Augenärzten stattfinden. Bei dieser Behandlung wird differenziert zwischen einer medizinischen Notwendigkeit und ästhetischen Gründen. Während Eingriffe im Organismus meist krankheitsbedingt nötig sind, unterziehen sich Patienten freiwillig einer Schönheitsoperation.

·      Psychotherapie

Die Psychotherapie dient der Behandlung von psychischen Leiden. Vor allem Burn-out und Depressionen gehören heutzutage zu den am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen. Doch auch Ängste, Süchte und Verhaltensstörungen können das Leben von Betroffenen stark einschränken. Ein Psychotherapeut sucht gemeinsam mit dem Patienten nach den Ursachen seiner Erkrankung und hilft ihm dabei, seine Ängste und Sorgen zu überwinden.

·      Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Die Alternativmedizin befasst sich mit unkonventionellen Heilmethoden, wie der Verwendung von pflanzlichen Mitteln, Elektrotherapien und Akupunktur. Heilpraktiker möchten den Körper zur Selbstheilung anregen und den Fluss der körpereigenen Energien fördern. Sie verzichten auf konventionelle Behandlungsformen und chemische Heilmittel. Die Alternativmedizin kommt häufig zum Einsatz, wenn die Schulmedizin keine befriedigende Diagnostik stellen konnte oder die Behandlung nicht den gewünschten Erfolg brachte. Yoga und Mediation zählen mitunter zu den Präventionsmaßnahmen, da sie Stress reduzieren und Körper und Seele in Einklang bringen sollen.

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