Thalasso Behandlung – worauf sollte ich achten?

Das Wort „Thalasso“ trägt seine eigentliche Anwendung bereits im Namen. Das Meer oder „thalassa“, aus dem Griechischen, spielt bei einer solchen Behandlung eine essenzielle Rolle. Bereits damals wurde diese Form der Therapie zur Linderung von rheumatischen Schmerzen genutzt und auch Kleopatra soll nicht nur in Milch gebadet, sondern auch mit Freuden ein Thalassobad genossen haben.

Wie funktioniert eine Thalasso Behandlung?

© Jeanette Dietl - Fotolia.com

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Bei einer solchen Therapie werden verschiedene und vor allem natürliche Stoffe für die Anwendung genutzt. Warmes oder kühleres Wasser wird dabei mit extra Salz, Schlick, Algen oder gar Sand vermischt. Die Vielzahl der heilenden und nützlichen Mikroorganismen im Meerwasser macht man sich zunutze, um vor allem Erkrankungen der Haut zu heilen oder gar chronische Schmerzen wie Rheuma oder Ischias zu lindern. Bei Thalasso unterscheidet man zwei Arten: zum einen die Behandlung und zum anderen die Therapie. Eine Behandlung kann in nahezu jedem Wellnesshotel durchgeführt werden. Bei der Therapie hingegen ist es erforderlich, dass man diese auch ausschließlich am Meer in einem Seebad macht. Denn hier wirken neben den Inhaltsstoffen des Wassers auch die frische, salzhaltige Luft und die Ruhe als Therapiemittel. Eine solche Therapie dauert in der Regel zwischen sechs und acht Tage, während eine Thalasso Behandlung auch nur einmalig durchgeführt werden kann. Neben dem Meerwasser, welches immer wieder der Reinigung und Erfrischung der Haut dient, werden auch Massagen durchgeführt. Hierbei gehören Schlick oder Algen zur Behandlung. Sie sind reichhaltig an Mineralien und Vitaminen und versorgen so die Haut mit dem Wichtigsten. Zudem ist eine Massage stets eine beruhigende und wohltuende Anwendung für den gesamten Organismus.

Zum Thalasso nutzt man:

  • Meerwasser
  • Salze
  • Algen
  • Schlick
  • Massageanwendungen

Anwendungsbereiche der Thalasso Anwendungen

Durch die reichhaltigen Substanzen der einzelnen Anwendungen hilft Thalasso dabei, dem Körper Gifte zu entziehen und zu entschlacken. Dadurch fühlen Sie sich buchstäblich wohler in Ihrer Haut, denn auch das Hautbild wird sichtbar verbessert. So lässt sich etwa unliebsame Cellulitis leicht mindern und auch der Stoffwechsel wird angeregt. Daher ist es äußerst wichtig, dass Sie nach und auch vor der Thalasso Behandlung ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wasser ist gut aber Kräutertees sind hier die bessere Wahl, denn Sie unterstützen zusätzlich den Fettabbau im Körper und regen zudem die Durchblutung an. Meist gehören zu einer Thalasso Behandlung mehrere Schritte. Zunächst wird mir dem Schlick oder Salz eine Art Peeling vorgenommen. Dies entfernt zunächst überschüssige Hautpartikel und versorgt die Haut zudem mit reichhaltigen Mineralien. Anschließend wird dies, bestenfalls mit Meerwasser, abgespült. Auch hier erhält man eine zusätzliche Pflege dank der enthaltenen Mikroorganismen. Die Algen dienen als Feuchtigkeitsspender. Sie sorgen im Anschluss dafür, dass die Haut wieder prall erscheint und mit ausreichend Feuchtigkeit angereichert wird. Wichtiger Bestandteil ist neben all den Inhaltsstoffen jedoch Ruhe. Sie sollen auch Ihre Seele baumeln lassen und auf diese Weise neue Energie schöpfen. So aktivieren Sie die Selbstheilungskräfte des Körpers. Aber auch bei anderen Erkrankungen ist die wohltuende Wirkung von Thalasso bereits sehr beliebt. Es verspricht eine erhebliche Linderung bei Problemen mit dem Ischiasnerv, rheumatischen Erkrankungen, Neurodermitis sowie Störungen der Durchblutung.

Anwendungsbereiche:

  • Stoffwechselstörung
  • zur Minderung der Cellulitis
  • bei Stresszuständen
  • Ischiaserkrankungen
  • Rheuma
  • Durchblutungsstörungen
  • Neurodermitis
 

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