Krebserkrankungen

Krebserkrankungen – Infos zu den verschiedenen Krebsarten

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nennt Krebserkrankungen als die zweithäufigste Todesursache. In Deutschland stirbt jeder Vierte an Krebs. Am stärksten vertreten sind bei Frauen Brustkrebs, Dickdarm- und Mastdarmkrebs. Männer erkranken häufig an Lungenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarm- und Mastdarmkrebs. Dem BMBF zu Folge erkranken Frauen durchschnittlich im Alter von etwa 67 Jahren an Krebs, bei Männern liegt das durchschnittliche Alter zur Zeit der Erkrankung bei rund 65 Jahren. Wie sich die Krankheit auswirkt, hängt stark von der betroffenen Stelle ab. Auch das Ausmaß und die Therapieerfolge sind sehr unterschiedlich.

Symptome von Krebserkrankten

Ein Krebstumor selbst löst erst sehr spät Beschwerden aus. Meist zeigen sich die Symptome vor allem durch die jeweilige Behandlung. Patienten, die mit einer Bestrahlung therapiert werden, verlieren häufig Ihre Haare. Ist die Bauchspeicheldrüse befallen, sind Operationen und Bestrahlungen in der Regel aussichtslos. Es werden lebensverlängernde Medikamente verabreicht, die Ärzte in Form einer streng untersuchten Chemotherapie verabreichen. Die Symptome unterscheiden sich je nach Medikament und Wirkstoffzusammensetzung. Auch reagieren Patienten häufig auf mehrfache Gaben jeweils unterschiedlich. Übliche Nebenwirkungen sind akute Übelkeit, Gefühlsverlust in den Gliedmaßen und Tagesmüdigkeit. Die hohe Medikation kann die Nieren schädigen, was die weitere Behandlung erschwert.

Ursachen für Krebserkrankungen

Viele Drogen und Chemikalien enthalten cancerogene (krebserregende) Stoffe. Raucher erkranken häufiger an Lungenkrebs, da die Inhaltsstoffe von Zigarretten die Krebsgefahr erhöhen. Zudem fördern auch andere äußere Einflüsse, wie etwa zu viel Sonnenlicht und ein anschließender Sonnenbrand, Krebserkrankungen.

Je nach Berufszweig ist der Kontakt zu krebsfördernden Mitteln kaum zu vermeiden. Atmen Sie feinen Asbest- oder Silikonstaub ein, erhöht sich das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Auch radioaktive Strahlung ist Krebserregend. Solche Strahlen erhöhen das Leukämie-Risiko.

Einige Menschen erkranken auch erblich bedingt an Krebs. Da Krebs eine Krankheit des Erbguts ist, sollten Sie regelmäßig zur Krebsvorsorge erscheinen, wenn Ihre Vorfahren betroffen waren.

Vorsorgemöglichkeiten

© fotoliaxrender - Fotolia.com
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Ein gesunder Lebensstil ist die wichtigste Maßnahme zur Krebsprävention. Um im Ernstfall jedoch eine gute Heilungschance zu haben, sollten Sie die angebotene Krebsvorsorge bei einem Arzt regelmäßig wahrnehmen. Je nach Krankenkasse werden unterschiedliche Vorsorgemaßnahmen gezahlt.

Die AOK-Versicherung bietet beispielsweise ab dem 20. Lebensjahr Vorsorgeuntersuchungen für Frauen an. Männer müssen sich gedulden: Sie dürfen bei der AOK ab dem 35. Lebensjahr zur Krebsvorsorge erscheinen, wobei gezielte Hautveränderungen untersucht werden und ein Rundum-Check des Körpers gemacht wird.

Detaillierte Beschreibung der verschiedenen Krebserkrankungen

Die folgenden Angaben stammen aus Statistiken des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg und geben einen Überblick über die möglichen Krebserkrankungen, aufgelistet nach Mortalität.

    Die häufigsten Todesfälle durch Krebs bei Frauen

  1. Brustkrebs
  2. Lungenkrebs
  3. Dick- und Enddarmkrebs
  4. Bauchspeicheldrüsenkrebs
  5. Eierstockkrebs
  6. Magenkrebs

Die häufigsten Todesfälle durch Krebs bei Männern

  1. Lungenkrebs
  2. Dick- und Enddarmkrebs
  3. Prostatakrebs
  4. Bauchspeicheldrüsenkrebs
  5. Magenkrebs

Nachfolgend erhalten Sie detailliertere Erklärungen zu den einzelnen Krebsarten und den möglichen Therapien.

 

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